Trauma zeigt sich nicht nur in Gedanken, sondern oft im ganzen System. Typische Anzeichen können sein:
innere Alarmbereitschaft, Anspannung, Schreckhaftigkeit
Flashbacks, intrusive Erinnerungen oder Bilder
Erstarrung, Rückzug, „wie weg sein“ (Dissoziation)
Schlafprobleme, Albträume
starke körperliche Reaktionen (Druck, Enge, Zittern, Unruhe, Schmerzen)
das Gefühl, „nicht sicher“ zu sein – obwohl objektiv keine Gefahr da ist
Wichtig: Diese Reaktionen bedeuten nicht, dass du „falsch“ bist. Häufig sind sie Ausdruck eines Systems, das sehr lange sehr viel getragen hat.
In meiner Praxis begleite ich sehr häufig Menschen mit:
Entwicklungstrauma / Bindungstrauma
komplexen Trauma-Folgen (z. B. nach länger andauernden Belastungen)
Trauma-bedingten Blockaden in Beziehung, Selbstwert und Grenzen
Einzelereignisse kommen vor, stehen aber weniger im Mittelpunkt meiner Arbeit.
Trauma-Arbeit bedeutet für mich nicht „so schnell wie möglich in die Vergangenheit“, sondern:
erst Sicherheit – dann Tiefe.
In den ersten Sitzungen schaffen wir eine stabile Basis:
Orientierung: Was belastet dich gerade am meisten?
Stabilisierung: Was hilft dir, im Hier und Jetzt zu bleiben?
Ressourcen: Was stärkt dich spürbar?
Grenzen & Selbstwirksamkeit: Was brauchst du, damit du dich sicherer fühlst?
Du gibst das Tempo vor. Ich halte den Rahmen, bleibe mit dir in Kontakt und wir gehen kleinschrittig.
Ich arbeite in der Traumatherapie sehr viel mit dem Hier und Jetzt und mit dem, was gerade spürbar wird:
Was passiert in deinem Körper, wenn du davon erzählst?
Wo spürst du es? Wie verändert es sich?
Was brauchst du jetzt, damit es nicht zu viel wird?
Wir holen das Erleben behutsam in den Kontakt zwischen uns:
nicht als Überforderung, sondern als Möglichkeit, neue Erfahrungen von Sicherheit, Grenzen und Klarheit zu machen.
Wenn es für dich passend ist, kann Stimme ein sehr sanfter Zugang sein:
um Dinge auszusprechen, dich selbst zu hören, dich zu verankern – und um mehr Selbstakzeptanz zu entwickeln.
Wichtig: Ich nutze Stimme nicht als „Druckventil“ oder für lautes Ausagieren.
Kathartische Prozesse mit der Stimme sind bei mir selten und nur in einem sehr sicheren Rahmen.
Meist geht es um Selbstkontakt, Regulation und Klarheit.
Viele merken erste Veränderungen zum Beispiel an:
weniger starke Triggerreaktionen
mehr innere Ruhe und Klarheit
bessere Unterscheidung: Was ist gerade Realität – und was ist Erinnerung?
verbesserter Schlaf
mehr Entscheidungsfähigkeit und Stabilität im Alltag
Es geht nicht um „alles weg“, sondern um spürbar mehr Sicherheit und Handlungsspielraum.
1) Kostenloser Kennenlerntermin (30 Minuten)
Online (oder auf Wunsch in Aalen/Lauchheim): Wir prüfen, ob Chemie und Anliegen passen.
2) Orientierung & Stabilisierung
Sicherheit zuerst: Ressourcen, Grenzen, Regulation.
3) Gemeinsamer Prozess
Schritt für Schritt, ohne Druck – in deinem Tempo.
Nein. Du bestimmst, was du teilst. Stabilisierung und Sicherheit stehen an erster Stelle.
Dann gehen wir langsamer. Wir arbeiten so, dass du im Hier und Jetzt bleiben kannst.
Das ist individuell. Manche Anliegen stabilisieren sich schnell, andere brauchen Zeit. Wir schauen gemeinsam, was realistisch und passend ist. Wenn Du eine ungefähre Zahl möchtest, sind 7 -21 Termine eine Annäherung
Ja – vieles geht sehr gut online, wenn der Rahmen stimmt. Wir finden das im Einzelfall raus, eventuell gibt es auch die Möglichkeit, dann und wann einen "Live"-Termin einzustreuen.